“Der Job des Bäckers ist ein typischer Handwerksberuf und blickt auf eine Jahrhunderte-, wenn nicht sogar eine Jahrtausendelange Tradition zurück. Schon im antiken Rom, dem „finsteren“ Mittelalter oder in der modernen Großbäckerei, waren und sind Bäcker ein wichtiger Bestandteil der Gesellschaft. Was wäre es denn, wenn jeder morgens seine Brötchen selber backen müsste?!
Die Ausbildung zum Bäckergesellen nimmt in der Regel drei Jahre in Anspruch und findet sowohl im Betrieb, als auch in der Berufsschule statt. Im Anschluss besteht die Möglichkeit an einer Meisterschule sein Können zu erweitern und die Meisterprüfung abzulegen. Anschließend darf man als Bäckermeister seine eigene Bäckerei eröffnen und auch Lehrlinge ausbilden. Zur Ausbildung des Bäckers gehören als grundlegende Voraussetzungen sowohl sorgfältiges Arbeiten, als auch ein hohes Verantwortungsbewusstsein.
Nicht selten beginnt der Arbeitstag eines Bäckers um drei Uhr in der Frühe, lange bevor die Sonne aufgeht. Morgenmuffel haben bei den Arbeitszeiten das Nachsehen und auch die körperliche Belastung ist im Gegensatz zu vielen „Bürojobs“ recht groß. Allerdings gibt es auch große Unterschiede in der Berufsausübung des Bäckers, was daran liegt, dass ein Bäcker in einer Großbäckerei oft die maschinelle Produktion von Teigwaren überwacht und unterstützt, während in einer kleinen Bäckerei/Konditorei eher die handwerklichen Talente gefragt sind.
Wer als die „Strapazen“ der Ausbildung des Bäckereiberufes dennoch auf sich nimmt wird belohnt, denn in der Regel haben Bäcker spätestens zur Mittagszeit Feierabend. Außerdem ist es ein gutes Gefühl etwas so Wichtiges und Gutes herzustellen wie unser täglich Brot.”